Halbleiterhersteller - AMS erhöht die Mittelfristziele

Der österreichische Halbleiterhersteller AMS hat das Schlussquartal 2017 bei den Verkäufen im Rahmen seiner Erwartungen abgeschlossen.
29.01.2018 07:51
AMS-Logo am Firmensitz im österreichischen Unterpremstätten.
AMS-Logo am Firmensitz im österreichischen Unterpremstätten.
Bild: ZVG

Der Umsatz kam bei 470,3 Mio EUR zu liegen, wie die an der SIX kotierte Gesellschaft am Montag bekannt gibt. Dies entspreche einem Plus von 252% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. AMS hatte einen Wert zwischen 440 und 480 Mio EUR in Aussicht gestellt.

Der Jahresumsatzes wird somit laut den Angaben 1,06 Mrd EUR betragen, was gegenüber dem Vorjahr fast einer Verdoppelung entspricht (+93%). Dieses Wachstum habe sich insbesondere aus Neugeschäft im Consumer-Markt in den Bereichen 3D-Sensorik und hochwertige Lichtsensoren ergeben, schreibt das Unternehmen dazu.

Basierend auf einer "gestiegenen Visibilität" der Umsatzpipeline hebt das Management ausserdem seine Wachstumsprognosen für den Zeitraum 2016 bis 2019 an. Neu wird eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 60% in Aussicht gestellt, bislang waren es "mindestens 40%" gewesen. Die Umsatzerwartung für das Jahr 2019 wird somit auf "mehr als 2,2 Mrd EUR" beziffert. Unverändert sind die mittelfristigen Profitabilitätsziele. Es wird nach wie vor eine bereinigte EBIT-Marge von 30% ab 2019 angepeilt.

Der optimistischere Ausblick beruhe vor allem auf einer Reihe von Wachstumsmöglichkeiten in der Umsatzpipeline für Smartphone- und Consumer- Anwendungen, die nun deutlicher sichtbar würden, heisst es zur Begründung. AMS CEO Alexander Everke hatte zuletzt die Guidance stets als "konservativ" bezeichnet.

(AWP)

 

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