Halbleiterhersteller - AMS kündigt Aktienrückkaufprogramm an

Der Halbleiterhersteller AMS startet ein neues Aktienrückkaufprogramm für bis zu 8 Prozent des Grundkapitals.
08.11.2017 07:43
AMS-Logo am Firmensitz im österreichischen Unterpremstätten.
AMS-Logo am Firmensitz im österreichischen Unterpremstätten.
Bild: ZVG

Der Rückkauf soll über die ordentliche Handelslinie der SIX Swiss Exchange zum Marktpreis realisiert werden. Das Programm werde am 10. November 2017 aufgenommen und dauere bis spätestens am 08. November 2019, teilt das Unternehmen am Mittwoch mit.

Dabei behält sich AMS das Recht vor, das Programm jederzeit zu beenden und allenfalls doch keine Aktien zu kaufen. Durchführen soll den Rückkauf die Bank J. Safra Sarasin, teilt AMS mit.

Gestützt auf einen Beschluss der Generalversammlung vom 9. Juni 2017 könnten die zurückgekauften Aktien sowohl zur Bedienung von Aktienoptionen aus Mitarbeiteroptionsprogrammen, als Gegenleistung für den Erwerb von Unternehmen, zur Herabsetzung des Grundkapitals durch Einziehung eigener Aktien oder zum Weiterverkauf verwendet werden. Basierend auf den aktuell 84'419'826 ausstehenden Inhaberaktien umfasse das Rückkaufvolumen maximal 6'753'586 Inhaberaktien, heisst es weiter.

Im Nachgang an die Generalversammlung im Juni, an der das Aktienrückkaufprogramm bewilligt worden war, hatte AMS mitgeteilt, dass der Gegenwert bzw. Erwerbskurs je zu erwerbender Stückaktie den Betrag von 1,00 CHF nicht unterschreiten dürfe. Ausserdem dürfe er den durchschnittlichen, ungewichteten Börsenschlusskurs der vorangegangenen zehn Handelstage nicht mehr als 30% überschreiten.

(AWP)