Halbleiterhersteller - AMS will Ergebnis des Osram-Übernahmeversuchs bekannt geben

Nach einer mehrwöchigen Bieterschlacht um den Beleuchtungshersteller Osram entscheidet sich am Freitag, ob das Traditionsunternehmen in neue Hände übergeht.
04.10.2019 06:47
AMS-CEO Alexander Everke.
AMS-CEO Alexander Everke.
Bild: cash

Der österreichische Sensorhersteller AMS, der an der Schweizer Börse SIX kotiert ist, will das Ergebnis seines Übernahmeversuchs bekannt geben. AMS bot den Osram-Aktionären 41 Euro je Osram-Aktie. Damit wäre Osram insgesamt mehr als 3,9 Milliarden Euro wert.

Der steirische Sensorhersteller hat sich selbst eine Schwelle gesetzt: Wenn nicht die Eigentümer von mindestens 62,5 Prozent der Osram-Aktien zustimmen, ist der Plan gescheitert.

Die deutsche Gewerkschaft IG Metall und der Osram-Betriebsrat lehnen eine Übernahme durch AMS ab, weil sie eine Zerschlagung des Unternehmens befürchten. Grund ist zudem die Finanzierung: AMS ist bereits hoch verschuldet und will die Übernahme mit Hilfe weiterer Milliardenkredite bezahlen.

(AWP)

 
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