Halbleiterhersteller - U-blox steigert Umsatz, Gewinnmarge sinkt

Der Halbleiterhersteller U-blox bleibt auf Wachstumskurs und hat im ersten Halbjahr 2017 den Umsatz gesteigert, während der Gewinn aufgrund negativer Währungseffekte leicht unter dem Vorjahreswert zu liegen kommt.
25.08.2017 06:54
Mehr Umgesetzt, aber weniger verdient: U-blox (im Bild ein Bluetooth-Modul des Halbleiterherstellers).
Mehr Umgesetzt, aber weniger verdient: U-blox (im Bild ein Bluetooth-Modul des Halbleiterherstellers).
Bild: u-blox

Dennoch bestätigte das Unternehmen den Ausblick für das Gesamtjahr. Der Umsatz stieg in der Berichtsperiode um 7,9% auf 193,9 Millionen Franken und der Bruttogewinn steht bei 87,4 Millionen nach zuvor 82,5 Millionen, wie das Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte. Gut die Hälfte des Umsatzes wurde in Asien erzielt, etwa ein Viertel fiel auf die EMEA-Region und ein Fünftel auf Amerika.

In der Region Asien-Pazifik stieg der Umsatz um 25% auf 103,4 Millionen Franken, während in der EMEA-Region ein Wachstum von 8,5% auf 49,9 Millionen und in Amerika ein Rückgang von 21% auf 40,6 Millionen verzeichnet wurde. In Asien gewann U-blox neue Kunden und konnte das Volumen dank neuer Anwendungen wie Wearables und Smart-Bikes ausweiten. In Amerika habe das Geschäft vor allem zu Jahresbeginn gelitten.

Sinkende Marge

Beim Betriebsergebnis EBIT resultierte ein Plus von 6,1% auf 29,5 Millionen Franken, was eine Marge von 15,2% ergibt nach 15,5% im letzten Jahr. Unter dem Strich resultiert ein um 2,6% tieferer Gewinn von 18,0 Millionen. Als Grund dafür nennt das Unternehmen negative Währungseffekte. Sowohl mit dem Umsatz als auch mit dem Gewinn wurden die Konsensschätzungen der Analysten verfehlt.

Der Geldfluss aus operativer Geschäftstätigkeit belief sich derweil auf 22,1 Millionen Franken, was 11,4% des Umsatzes entspricht. Die Bilanz bleibe mit einer hohen Eigenkapitalquote von 58,1% weiterhin solide, so die Mitteilung.

Ausblick bekräftigt

Für das laufende Jahr bekräftigt das Management die Guidance. Nach wie vor wird ein Umsatz zwischen 410 Millionen und 425 Millionen Franken und ein EBIT zwischen 60 und 65 Millionen Franken erwartet.

Auch mittel- und langfristig geht die Gruppe von weiterem Wachstum aus. Die Halbjahreszahlen hätten unterstrichen, dass die Umsatz- und Gewinnziele erreicht werden könnten. Und auch die gut gefüllte Pipeline mit neuen Produkten und Entwicklungen sei ein klarer Anhaltspunkt für künftiges Wachstum.

(AWP)