Hautkrebs - Unterschiedliche Erfolge für Pharma-Giganten

Der Pharmakonzern Roche hat in einer wichtigen Studie mit seinem Hautkrebsmedikament Zelboraf einen Rückschlag einstecken müssen. Konkurrentin Novartis konnte in einem ähnlichen Gebiet einen Erfolg verbuchen.
11.09.2017 07:05
Der Hauptsitz von Novartis in Basel.
Der Hauptsitz von Novartis in Basel.
Bild: Bloomberg

Novartis konnte in einer ähnlichen Studie mit einer Kombinationstherapie das Rückfallsrisiko für Hautkrebspatienten nach einer Operation deutlich verringern, wie am Montag veröffentlichte Daten zeigen.

Damit dürfte Novartis seinen Vorsprung in der Behandlung von fortgeschrittenem Hautkrebs ausbauen: Der Konzern hat im vergangenen Jahr mit seiner Kombinationstherapie aus Tafinlar und Mekinist einen Umsatz von 672 Millionen Dollar erzielt.

Roche hingegen verbuchte mit Zelboraf zuletzt einen Erlös von 213 Millionen Franken. In den nun veröffentlichten Daten zu der spätklinischen Phase-III-Studie hat das Roche-Mittel den Wirksamkeitsnachweis verfehlt: Die Behandlung reduzierte bei Patienten mit zuvor operativ entferntem Hautkrebs das Risiko für eine Rückkehr des Melanoms nicht statistisch signifikant.

(Reuters)