Helvetia baut Italien-Geschäft aus

Die Helvetia-Gruppe baut das Geschäft in Italien aus und hat dazu die restlichen 47 Prozent der Chiara Assicurazioni S.p.A. erworben.
27.12.2016 08:08
Helvetia betreibt in Italien ein profitables Nichtleben-Geschäft.
Helvetia betreibt in Italien ein profitables Nichtleben-Geschäft.
Bild: iNg

Damit halte man nun 100% am italienischen Nichleben-Versicherer, teilt der Versicherungskonzern am Dienstag mit. Für die restlichen Chiara-Aktien bezahlte Helvetia 20,0 Mio EUR. Die Transaktion wurde bereits abgeschlossen, da sie keiner Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden bedarf.

Im Rahmen der Vollübernahme von Chiara Assicurazioni wurde auch das bestehende Vertriebsabkommen zwischen Helvetia Italien und fünf Partnerbanken bis 2026 verlängert. Dadurch könne Helvetia weiterhin vom umfassenden Vertriebsnetz dieser Banken, darunter die Banco Desio, profitieren und den Zugang zum attraktiven Nichtleben-Geschäft in Italien langfristig sichern. Dem Vertriebsabkommen sind insgesamt 1'614 Bankfilialen angeschlossen, insbesondere in den Regionen Nord- und Mittelitaliens.

Helvetia ist seit 2014 im Besitz eines 53%-Anteils an der Chiara Assicurazioni. Die restlichen Aktien hat die Versicherungsgruppe von Banco Desio und anderen Partnerbanken erworben. Chiara Assicurazioni erzielte 2015 ein Prämienvolumen von 32,9 Mio EUR, vor allem in den Bereichen Privathaftpflicht-, Unfall-, Feuer-, Sach- und Vermögensversicherung.

"Die Zusammenarbeit mit Banco Desio und unseren weiteren Partnerbanken im Bereich Nichtleben hat sich in den letzten Jahren als sehr profitabel erwiesen", wird Francesco La Gioia, CEO von Helvetia Italien, in der Mitteilung zitiert. Die italienischen Partnerbanken seien auch in Zukunft ein wichtiger Vertriebskanal und mit der Übernahme werde das Geschäft in Italien vorangetrieben, ergänzt Helvetia-CEO Philipp Gmür.

(AWP)