Immobilien - Allreal verdient wegen tieferem Verkaufserfolg weniger

Allreal, die Immobiliengesellschaft mit eigener Generalunternehmung, hat im ersten Halbjahr bei einem leicht höheren Mietertrag unter dem Strich weniger verdient.
29.08.2017 07:01
Ein Wohn- und Dienstleistungszentrum in Neu-Oerlikon von Allreal.
Ein Wohn- und Dienstleistungszentrum in Neu-Oerlikon von Allreal.
Bild: ZVG

 Im Wesentlichen sind dafür geringere Verkaufserfolge verantwortlich, was die Konzernleitung auch so in Aussicht gestellt hatte. Die Ziele für das Gesamtjahr werden entsprechend bestätigt.

Die Gesamtleistung belief sich auf 293,6 Mio CHF, was einem Rückgang um rund 16% zum Vorjahreszeitraum entspricht. Das abgewickelte Projektvolumen in der Generalunternehmung sank um 22% auf 203,8 Mio und der Erfolg aus diesem Geschäftsbereich um 25% auf 37,4 Mio CHF, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Die operative Marge schrumpfte auf 38,8% nach 48,8% im Vorjahreszeitraum.

Insbesondere aufgrund der deutlich tieferen Gewinne aus dem Verkauf von Entwicklungsliegenschaften liege das Ergebnis wie erwartet unter dem Vergleichswert des Vorjahrs, heisst es. Dieses war massgeblich geprägt vom Verkaufserfolg des Grossprojekts Guggach in Zürich.

Die Mieterträge legten dagegen um 1,2% auf 87,5 Mio CHF zu, da Allreal grosse Fortschritte bei Vermietungen gemacht hat. So sank der Leerstand sehr deutlich auf 2,9% per Ende Juni von 6,2% Ende Juni 2016.

Insgesamt schrumpfte das Ergebnis auf Stufe EBIT jedoch um 14% auf 85,7 Mio CHF und auf Stufe Reingewinn um 3,4% auf 59,3 Mio.

Mit den Zahlen hat Allreal die Schätzungen der Analysten bei den Gewinnzahlen übertroffen. Die Experten von Vontobel und der ZKB hatten einen Mietertrag von 86,4 Mio CHF bzw. 88,0 Mio, einen EBIT von 84,8 und 84,0 Mio sowie einen Reingewinn von 55,6 und 56,0 Mio prognostiziert.

Den Erfolg aus der Neubewertung des Immobilienparks mit eingerechnet schrumpfte der EBIT um ebenfalls 14% auf 94,4 Mio und der Reingewinn um 5,4% auf 66,0 Mio.

Die Konzernleitung rechnet für das Gesamtjahr weiterhin mit einem leichten Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT vor Neubewertungen).

(AWP)