Immobilien - BFW erhöht Dividende

Die Immobiliengesellschaft BFW Liegenschaften hat im Geschäftsjahr 2017 einen leicht tieferen Gewinn erzielt. Die Dividende soll dennoch erhöht werden.
13.03.2018 07:30
Der Immobilienmarkt Schweiz insbesondere im Wohnbereich bleibt laut BFW langfristig attraktiv.
Der Immobilienmarkt Schweiz insbesondere im Wohnbereich bleibt laut BFW langfristig attraktiv.
Bild: pixabay.com

Gemäss Vorschlag des Verwaltungsrates sollen 1,40 CHF je Namenaktie ausgeschüttet werden nach 1,35 CHF im Vorjahr, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt.

Die Netto-Mietzinseinnahmen stiegen um 2% auf 20,8 Mio CHF. Die Leerstandsquote erhöhte sich allerdings ebenfalls auf 7,5% nach 7,1% Ende 2016. Wie bereits aus ersten Eckdaten von Anfang Februar bekannt, sank der EBIT inklusive Neubewertungen um 17% auf 22,6 Mio. Der Gewinn inklusive Neubewertungen und latenten Steuern lag bei 18,0 Mio und damit 1,1% unter dem Vorjahr. Die Neubewertungseffekte lagen mit noch 8,1 Mio um 5,1 Mio unter dem Vorjahreswert.

Der Gesamtwert des Liegenschaftsportfolios stieg um 3% auf 437,1 Mio CHF. Dies sei wesentlich auf die Fertigstellung des Umnutzungsprojekts Freiestrasse 4 in Weinfelden (+5,6 Mio) zurückzuführen, heisst es weiter. Hinzu kamen die oben erwähnten Neubewertungen (+8,1 Mio), der Zukauf von Bauland in Steckborn für ein zukünftiges Wohnbauprojekt (+1,3 Mio), weitere Investitionen in Renditeliegenschaften (+0,9 Mio) sowie den Verkauf einer Wohnliegenschaft in Amriswil (-3,3 Mio) zustande gekommen.

Für die im Aktienrückkaufprogramm erworbenen gut 514'000 Aktien beantragt der Verwaltungsrat an der Generalversammlung nun die Vernichtung, was das Aktienkapital entsprechend herabsetzen wird.

Für die weitere Entwicklung zeigt sich BFW zuversichtlich, dass der Immobilienmarkt Schweiz insbesondere im Wohnbereich langfristig attraktiv bleiben wird. Den steigenden Leerständen durch die hohe Bautätigkeit in einigen Regionen werde mit aktiven Wiedervermietungsaktionen sowie punktuellen Mietzinsanpassungen begegnet.

Die Eigenkapitalquote von 42,3% lasse weitere Zukäufe von Liegenschaften oder Projekten zu. Insgesamt soll das Portfolio durch einige potenzielle Arrondierungskäufe optimiert werden.

(AWP)