Immobilien - Profitables Wachstum bei Peach Property

Die Immobiliengesellschaft Peach Property hat wie vor rund zwei Wochen angekündigt im ersten Halbjahr unter dem Strich deutlich mehr verdient.
22.08.2017 08:10
Ein Immobilien-Projekt von Peach Property.
Ein Immobilien-Projekt von Peach Property.
Bild: ZVG

Zum Gewinnsprung um 12,2 Mio auf 16,0 Mio CHF trugen, wie bereits bekannt, neben den im Zuge des Portfolioausbaus gestiegenen Mieteinahmen (+61% auf 6,8 Mio) vor allem ein höherer Neubewertungsertrag (19,9 Mio vs. 13,8 Mio) sowie Verkäufe in den verbliebenen Projektentwicklungen (Ertrag von 21,4 Mio vs. 4,6 Mio) bei.

So seien in Hamburg, Berlin und Rorschach weitere Wohnungen verkauft und übergeben worden, teilt die an der SIX kotierte Gesellschaft am Dienstag mit. In den genannten Projekten seien nur noch drei Wohnungen verfügbar. Bei dem im Bau befindlichen Projekt "Wollerau Park" nahe Zürich wurde im ersten Halbjahr 2017 eine Vertriebsquote von knapp 80% erreicht, heisst es weiter.

Der gesamte Betriebsertrag nahm in der Folge auf 48,5 Mio CHF von 28,5 Mio zu. Gleichzeitig stieg allerdings auch der Betriebsaufwand ziemlich deutlich (27,0 Mio vs. 12,6 Mio). Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT verbesserte sich in der Folge um rund ein Drittel auf 21,5 Mio.

Börsengang 2010

Der Wohnungsbestand erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende 2016 um 36% auf 4'246 Einheiten und der Marktwert des Bestandsportfolios gar um 48% auf 332 Mio CHF am Bilanzstichtag. "Voraussichtlich bis zum Jahresende 2017 werden wir die Marke von 5'000 Wohnungen erreicht haben", lässt sich CEO Thomas Wolfensberger in der Mitteilung zitieren.

Peach Property hat in den vergangenen Jahren seine Abhängigkeit vom Entwicklungsgeschäft - sprich dem Bau und Verkauf von Eigentumswohnungen - durch den Kauf von Wohnportfolios in Deutschland stark reduziert. Als das Unternehmen Ende 2010 an die Schweizer Börse kam, lag der Fokus noch auf der Entwicklung von Luxusimmobilien.

Für das Gesamtjahr zeigt man sich zuversichtlich, die positive Geschäftsentwicklung fortzusetzen. Es sei jedoch davon auszugehen, dass sich das Bewertungsresultat nicht im gleichen Ausmass entwickeln werde wie im ersten Halbjahr 2017. Allein auf Basis des bestehenden Immobilienportfolios werde sich aber eine deutliche Steigerung der Mieteinnahmen gegenüber dem Vorjahr ergeben.

(AWP)