Immobilien - PSP trifft die Analystenerwartungen

Das Immobilienunternehmen PSP Swiss Property hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2017 einen leichten Rückgang beim Liegenschaftsertrag verzeichnet.
14.11.2017 07:17
Immobilie von PSP in Lausanne.
Immobilie von PSP in Lausanne.
Bild: ZVG

Unter dem Strich schaut allerdings mehr heraus als in der Vorjahresperiode. Die Guidance für das Gesamtjahr wird bestätigt, bezüglich Leerstandsentwicklung zeigt man sich gleichwohl etwas optimistischer.

Der Liegenschaftsertrag sank um 1,7% auf 204,3 Mio CHF, auf vergleichbarer Basis resultiert eine Abnahme um 1,3%, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA kam unter Ausklammerung der Liegenschaftserfolge mit 187,4 Mio CHF aber um 1,5% über dem Vorjahr zu liegen und der Reingewinn mit 138,2 Mio gar um 4,6%.

Mit den vorgelegten Zahlen hat PSP die Erwartungen der Analysten getroffen. Der AWP-Konsens lag für den Liegenschaftsertrag bei 204,3 Mio und für den EBITDA bei 187,9 Mio CHF.

Der durchschnittliche Leerstand lag per Ende September noch bei 8,3%, nachdem es zum Jahresende 2016 noch 9,3% gewesen waren.

Mit Blick voraus heisst es, dass der Immobilienmarkt für Büro- und Verkaufsflächen anspruchsvoll bleibe. Erfreulich sei, dass sich der Büromarkt, insbesondere an guten Lagen, zu stabilisieren scheine. Aufgrund der besseren Wirtschaftsprognosen für 2017 und 2018 könnte es zu einer Verbesserung bei der Nachfrage nach Büroflächen kommen, wie es heisst.

Für das Gesamtjahr 2017 rechnet die Konzernleitung weiterhin mit einem Überschuss auf Stufe EBITDA (vor Bewertungseffekten) von "über" 240 Mio CHF (VJ 241,3 Mio). Die Leerstandsquote per Jahresende wird neu "unter" 8,5% erwartet. Zuvor galt 8,5% als Zielquote.

(AWP)