Immobilien - PSP verdient im ersten Quartal deutlich weniger

Das Immobilienunternehmen PSP Swiss Property hat im ersten Quartal 2017 einen Rückgang beim Liegenschaftsertrag verzeichnet und unter dem Strich deutlich weniger verdient.
12.05.2017 07:18
Eine Immobilie von PSP in Lausanne.
Eine Immobilie von PSP in Lausanne.
Bild: ZVG

Beim Leerstand per Ende Jahr wird neu eine Quote von "rund 9%" erwartet nach bisher "rund 10%". Die EBITDA-Guidance für das Gesamtjahr wird bestätigt. Der Liegenschaftsertrag sank in von Januar bis März um 1,5% auf 68,4 Mio CHF, auf vergleichbarer Basis hätte ein Rückgang um 2,9% resultiert, teilt das Unternehmen am Freitag mit.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA kam mit 57,2 Mio CHF um 12% unter dem Vorjahr zu liegen und der Reingewinn mit 40,3 Mio um 14%. Den Rückgang führt das Unternehmen im Wesentlichen auf den im Vergleich zum Vorjahr tieferen Erfolg aus dem Verkauf von Eigentumswohnungen zurück (1,5 Mio vs. 8,7 Mio im Q1 2016).

Mit den vorgelegten Zahlen hat PSP die Erwartungen der Analysten beim Liegenschaftsertrag und EBITDA erfüllt, beim Reingewinn jedoch verfehlt. Der AWP-Konsens lag für den Liegenschaftsertrag bei 68,7 Mio, für den EBITDA bei 56,2 Mio und für den Reingewinn bei 43,0 Mio CHF.

In der Berichtsperiode wurden weder Anlageliegenschaften gekauft noch verkauft, wie es heisst. Der durchschnittliche Leerstand im 6,30 Mrd CHF schweren Immobilienportfolio nahm seit Jahresbeginn ab und kam am Bilanzstichtag bei 9,1% zu liegen. Dies nach 9,3% per Ende 2016 und 8,7% per März 2016.

Für das Geschäftsjahr 2017 wird - wie bereits erwähnt - neu eine tiefere Leerstandsquote per Ende Jahr von "rund 9%" in Aussicht gestellt. Die Guidance für das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA vor Bewertungseffekten lautet unverändert auf "rund 225 Mio CHF". 2016 wurden 241,6 Mio CHF erwirtschaftet. Der erwartete Rückgang sei die Folge von tiefer prognostizierten Erträgen aus dem Verkauf von Eigentumswohnungen im Vergleich zu 2016 und einem leicht sinkenden Liegenschaftsertrag.

(AWP)