Immobilien - Varia US Properties steigert sich im Halbjahr

Die Immobiliengesellschaft Varia US Properties hat im ersten Halbjahr den Ertrag und den Betriebsgewinn deutlich gesteigert.
04.09.2017 08:13
Eine Immobilie von Varia US Properties in Boise, Idaho.
Eine Immobilie von Varia US Properties in Boise, Idaho.
Bild: ZVG

Von der Katastrophe durch den Hurrikan Harvey ist das Unternehmen nicht betroffen. Für den Rest des Jahres zeigt sich die Gesellschaft zuversichtlich und bestätigt den bisherigen Ausblick.

Der Gesamtertrag stieg im ersten Semester um 31% auf 43,3 Mio USD, wie die seit Dezember an der Schweizer Börse kotierte Gesellschaft in ihrem am Montag erstmals publizierten Halbjahresbericht mitteilt. Die Mieterterträge nahmen dabei gegenüber dem Zeitraum vom 28. September 2015 bis 30. Juni 2016 ("Vorjahr") um 50,6% auf 26,2 Mio USD zu. Der Nettoertag aus Fair-Value-Anpassungen von Immobilien erhöhte sich um 49% auf 14,9 Mio USD.

Die gesamten Betriebskosten betrugen 18,2 Mio verglichen mit 19,8 Mio im Vorjahr. Der Betriebsgewinn erhöhte sich in der Folge auf 25,1 Mio von 13,2 Mio. Nach Abzug der Finanzierungskosten und der Rückstellungen für Ertragssteuern beträgt der Gewinn 15,0 Mio nach 6,5 Mio.

Das Portfolio der in US-Immobilien investierten Gesellschaft bestand per Ende Juni aus 47 Objekten mit insgesamt 7'289 Wohneinheiten und einem Immobilienwert von 508,1 Mio USD. Die Vermietungsquote betrug 95,3%.

13 neue Objekte

In den ersten sechs Monaten 2017 wurde das im Dezember 2016 beschaffte Kapital in Höhe von 124,7 Mio vollständig in Immobilien investiert oder deren Investition zugesagt (drei Akquisitionen werden im laufenden dritten Quartal abgeschlossen). Insgesamt hat Varia in diesem Zeitraum 13 neue Objekte erworben. Diese neuen würden sich in Märkten befinden, in denen das Unternehmen noch nicht präsent war, heisst es weiter.

Die Portfolioerweiterung beinhaltet vier Objekte im Grossraum Dallas, drei in Arizona (2 in Tucson und 1 in Phoenix) und vier im Mittleren Westen (2 in St Louis), 1 in Louisville (Kentucky) und 1 in Evansville (Indiana).

Fasst man alle Akquisitionen zusammen, belaufen sich die Investitionsaufwendungen des ersten Jahres auf 16,4 Mio, was mehr als 10% des eingesetzten Kapitals entspricht.

Von der Katastrophe durch Hurrikan Harvey Ende August 2017 sei das Unternehmen nicht betroffen, da sich Varias Immobilienobjekte in Texas meist um Dallas herum sowie in Fredericksburg nördlich von San Antonio befänden, heisst es weiter.

"Die operative Performance der ersten sechs Monate dieses Jahres war sehr erfreulich", lässt sich in der Mitteilung Verwaltungsratspräsident Manuel Leuthold zitieren. Der Immobilienmarkt in den USA habe sich dank einer stabilen Beschäftigungsentwicklung und eines steigenden Konjunkturbarometers insgesamt gut entwickelt

Dank des derzeitigen Verlaufs und der guten Marktposition bestätigt das Management die im April dieses Jahres ausgegebene Prognose für das Jahr 2017 und die zu erwartenden soliden Ergebnisse in US-Dollar.

(AWP)