Immobilien - Züblin wieder in den roten Zahlen

Die Immobiliengesellschaft Züblin weist für das erste Semester des Geschäftsjahres 2017/18 einen klaren Verlust aus.
09.11.2017 07:58
Der russische Oligarch Viktor Vekselberg ist Hauptaktionär bei Züblin.
Der russische Oligarch Viktor Vekselberg ist Hauptaktionär bei Züblin.
Bild: Bloomberg

Der Verlust betrug per 30.9. 2017 30,4 Mio CHF, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Gewinn von 8,7 Mio CHF resultiert hatte. Das Minus resultierte aus der Auflösung von Reserven für Absicherungen des Cash Flows und des aufgegebenen Geschäftsbereichs in Deutschland, wie Züblin am Donnerstag mitteilte.

Bereinigt um die Umgliederungen resultierte dagegen ein Erfolg von 5,5 Mio CHF. Den Mietertrag beziffert Züblin für die ersten sechs Monate auf 4,0 Mio CHF, was einem Anstieg gegenüber der Vorjahres-Vergleichsperiode um 1,3% entspricht. Das Betriebsergebnis betrug 3,8 Mio CHF (+2,6%). Und das Eigenkapital stieg auf 127,7 Mio von 122,2 Mio CHF per Ende März 2017.

Der Gesamtwert des Immobilienportfolios betrug laut Mitteilung per Ende September 199,7 Mio CHF (VJ 198,5 Mio). Die Leerstandsquote verbesserte sich leicht auf 10,1% nach 10,6% im Vorjahreszeitraum. Ohne Berücksichtigung der Liegenschaft Arco West in Bern mit ihrem "unverändert hohen Leerstand", läge die Vermietungsquote bei 99,0%, betont Züblin.

Nachdem man im Sommer 2017 den Verkauf des deutschen Portfolios abgeschlossen und im September 2017 eine neue Rahmenfinanzierung für das Schweizer Immobilienportfolio abgeschlossen habe, sei Züblin nun bereit, neue Anlagechancen zu prüfen und das aktuelle Portfolio zu erweitern, heisst es weiter.

(AWP)