Immobilienunternehmen - Züblin kehrt in die Gewinnzone zurück

Züblin macht Fortschritte beim Turnaround. Im Ende März abgeschlossenen Fiskaljahr 2016/17 ist die Gesellschaft in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Die deutschen Immobilien sollen vollständig verkauft werden.
18.05.2017 07:30
Ein Mehrfamilienhaus im Bau.
Ein Mehrfamilienhaus im Bau.
Bild: pixabay.com

Nun kommt auch das Thema Dividende wieder auf den Tisch. Die deutschen Immobilien sollen nun aber vollständig verkauft werden. Bei der Rückkehr in die Gewinnzone half ein um 1,4% auf 8,0 Mio CHF gestiegener Mietertrag im sogenannten fortzuführenden Geschäftsbereich Schweiz bestehend aus fünf Liegenschaften. Zum anderen resultierten aus dem anhaltend guten Marktumfeld positive Bewertungseffekte von 2,4 Mio, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt.

Dank Kosteneinsparungen und der Auflösung von Rückstellungen sank der Verwaltungsaufwand gegenüber dem Vorjahr um 16% auf 4,2 Mio. Die umgesetzten Restrukturierungsmassnahmen hätten ausserdem zu einer Minderung des Finanzaufwands auf 2,4 Mio CHF von 6,4 Mio geführt.

Unter dem Strich weist Züblin einen Gewinn von 29,9 Mio CHF aus. In den vergangenen fünf Jahren hatte Züblin jeweils einen Verlust geschrieben. Im Vorjahr kam er bei 18,9 Mio zu liegen.

Trennung von Deutschen Immobilien

Züblin hat ferner entschieden, das zwölf Liegenschaften umfassende Portfolio in Deutschland zu verkaufen. Es wird davon ausgegangen, den Verkauf in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2017/18 abzuschliessen. Der aus der Transaktion zu erwartende Mittelzufluss wird auf 55 Mio CHF beziffert und soll in "Anlagechancen" reinvestiert werden, wie es heisst. Danach werde Züblin "gut" für gezielte Wachstumsschritte gerüstet sein. Dafür beobachte man derzeit alle Segmente des Immobilienmarktes.

Zudem erwägt der Verwaltungsrat den Angaben zufolge, den Aktionären die Auszahlung einer Dividende an einer der kommenden Generalversammlungen vorzuschlagen.

(AWP)