Industrie in der Euro-Zone produziert weniger als erwartet

Die Industrieproduktion in der Euro-Zone ist im Juli etwas stärker als erwartet gesunken.
14.09.2016 11:10
In der Euro-Zone wurde in der Industrie im Juli weniger produziert als erwartet (im Bild eine Mitarbeiterin im Peugeot-Werk im französischen Mulhouse).
In der Euro-Zone wurde in der Industrie im Juli weniger produziert als erwartet (im Bild eine Mitarbeiterin im Peugeot-Werk im französischen Mulhouse).
Bild: ZVG

Die Produktion sei um 1,1 Prozent zum Vormonat gefallen, teilte das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mit. Ökonomen hatten einen Rückgang um 1,0 Prozent erwartet. Im Juni war die Produktion noch um revidiert 0,8 Prozent (zuvor 0,6 Prozent) gestiegen. Bei den Produktionsdaten gibt es für gewöhnlich kräftige Schwankungen.

Laut Eurostat ist der Produktionsrückgang im Juli damit zu erklären, dass die Erzeugung von Investitionsgütern um 1,7 Prozent, von Energie um 1,4 Prozent, von Gebrauchsgütern um 0,7 Prozent und von Vorleistungsgütern um 0,5 Prozent gesunken sei.

Unter den einzelnen Mitgliedstaaten der Euro-Zone meldete Eurostat den stärksten Dämpfer bei der Industrieproduktion in der Slowakei mit 15,9 Prozent. Den stärksten Anstieg gab es in Estland mit 4,5 Prozent.

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat fiel die Produktion in der gesamten Euro-Zone im Juli um 0,5 Prozent. Hier war ein Rückgang um 0,8 Prozent erwartet worden.

(AWP)