Industriekonzern - Autoneum-CEO bestätigt «ambitiöse» Mittelfristziele bis 2020

Der Industriekonzern Autoneum hält auch nach der Prognosesenkung für das laufende Jahr an den Zielen bis 2020 fest.
12.11.2017 16:56
Automatische Produktion von Hitzeschildern im Werk von Autoneum in Sevelen.
Automatische Produktion von Hitzeschildern im Werk von Autoneum in Sevelen.
Bild: autoneum.com

Die Mittelfristziele, wonach das Unternehmen bis 2020 einen Umsatz von 2,6 Mrd und eine EBITDA-Marge von 12% anstrebt, könne er bestätigen, sagte CEO Martin Hirzel in einem Interview mit der mit der "Finanz und Wirtschaft" (Ausgabe 11.11.). Die Erreichung der Ziele sei mit Blick auf das aktuelle Umfeld aber "ambitiös".

Um die Ziele zu erreichen, müsse Autoneum gut doppelt so schnell wachsen wie der Markt, ergänzte der CEO. "Aber wir sind sportlich und verfolgen unsere Ziele mit Leidenschaft". Es würde auch nicht der Unternehmenskultur entsprechen, bereits drei Jahre vor der Zielfrist zu kapitulieren.

Wachstumspotenzial sieht Hirzel insbesondere in Asien. "Wir haben dank Asien Potenzial, schneller zu wachsen als der relevante Markt." Auch die Elektromobilität sieht er eher als Chance denn als Gefahr für sein Unternehmen: Gerade bei Hybriden sei der mögliche Lieferumfang eher grösser, weil darin mehr Teile verbaut würden, die gegeneinander abgeschirmt oder akustisch behandelt werden müssten.

(AWP)