Inflation - Preisauftrieb in USA lässt leicht nach

Der Inflationsdruck in den USA hat vor der Jahreswende etwas nachgelassen. Die Konsumentenpreise stiegen im Dezember nur noch um 2,1 Prozent zum Vorjahresmonat.
12.01.2018 14:53
Anlieferung bei Walmart in New York.
Anlieferung bei Walmart in New York.
Bild: Bloomberg

Das teilte das Arbeitsministerium am Freitag mit. Grund waren bröckelnde Benzinpreise. Im November hatte die Teuerung noch bei 2,2 Prozent gelegen. Die US-Notenbank (Fed), die Vollbeschäftigung und stabile Preise fördern soll, hat das erste Ziel praktisch erreicht. Bei den Preisen ist sie jedoch bislang nicht so weit. Denn die Währungshüter achten besonders auf die Preisveränderungen bei persönlichen Verbraucherausgaben (PCE), wobei Energie- und Nahrungsmittelkosten ausgeklammert werden. Hier liegt die Steigerungsrate seit Jahren unter dem von der Fed angepeilten Ziel von 2,0 Prozent. Zuletzt hatte Notenbank angesichts des Aufschwungs den geldpolitischen Schlüsselsatz dennoch auf 1,25 bis 1,5 Prozent angehoben. Sie hat signalisiert, dass 2018 bis zu drei weitere Schritte nach oben folgen könnten.

(Reuters)