Inflation USA - US-Konsumentenpreise sinken erstmals seit 13 Monaten

Die Inflation in den USA hat sich im März abgeschwächt. Erstmals seit 13 Monaten gaben die Konsumentenpreise im Vergleich zum Vormonat nach, wie das Arbeitsministerium am Freitag mitteilte.
14.04.2017 16:48
Restaurants in New York.
Restaurants in New York.
Bild: Pixabay

Die Jahresteuerungsrate verringerte sich damit im März auf 2,4 Prozent nach 2,7 Prozent mit Februar. Experten hatten mit einer Jahresinflation von 2,6 Prozent gerechnet. Die Notenbank Fed strebt eine Jahresteuerung von zwei Prozent an. Angesichts der rund laufenden Konjunktur hat sie den Leitzins im März auf 0,75 bis 1,0 Prozent angehoben und will dieses Jahr weitere Schritte nach oben folgen lassen.

Im Vergleich zum Vormonat sanken die Konsumentenpreise um 0,3 Prozent. Rückläufige Kosten für Treibstoffe und Mobilfunkleistungen fielen dabei stärker ins Gewicht als steigende Preise für Mieten und Nahrungsmittel.

Die Währungshüter achten bei der Inflation besonders auf die Preisveränderungen bei persönlichen Ausgaben der Konsumenten (PCE): Dabei werden Energie- und Nahrungsmittelkosten ausgeklammert. Dieser Wert lag zuletzt mit 1,8 Prozent noch unter der Fed-Zielmarke.

(AWP)