Insider berichten - HNA versucht Airbus-Flugzeuge loszuwerden

HNA versucht informierten Kreisen zufolge seit Monaten, bei Airbus bestellte Passagierflugzeuge loszuwerden, nachdem die verschuldete Airline nach einer Welle von Zukäufen mit Liquiditätsproblemen zu kämpfen hat.
04.11.2018 13:56
Der Hauptsitz der HNA Group soll an einen sitzenden Buddha erinnern.
Der Hauptsitz der HNA Group soll an einen sitzenden Buddha erinnern.
Bild: youtube

Die chinesische Gruppe hat unter anderem bei den Leasingsparten von Industrial & Commercial Bank of China und China Minsheng Banking wegen der Übernahme von mindestens zehn der Flugzeugbestellungen von HNA angefragt, sagten die informierten Personen, die um Anonymität baten, weil es sich um eine vertrauliche Angelegenheit handelt. Die Gespräche über die A330-Jets, die in diesem Jahr ausgeliefert werden, gehen mindestens bis April zurück, hiess es weiter.

Vertreter von HNA und der Leasingsparte von ICBC reagierten nicht unmittelbar auf Bitten um Stellungnahme. Minsheng war nicht sofort erreichbar. Ein Airbus-Sprecher lehnte einen Kommentar ab vor der Ergebnisvorlage des Unternehmens am Mittwoch.

Flugzeugbestellungen sind bekanntermassen schwer zu stornieren, da sie erhebliche Strafen für Kunden mit sich bringen, die Orders rückgängig machen wollen, auch weil sie Störungen bei den Produktionslinien des Flugzeugherstellers verursachen. Das Grossraumflugzeug A330 hat einen Listenpreis von bis zu 264 Millionen US-Dollar, jedoch erhalten Fluggesellschaften in der Regel erhebliche Rabatte.

(Bloomberg)

 

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