Juli-Zahlen - US-Konsumenten geben mehr Geld aus

Die US-Konsumenten haben sich im Juli ausgabefreudig gezeigt.
30.08.2018 14:50
Das Portemonnaie sitzt locker: Shopperin mit Einkaufstüten in der Park Lane Mall in Dallas, Texas.
Das Portemonnaie sitzt locker: Shopperin mit Einkaufstüten in der Park Lane Mall in Dallas, Texas.
Bild: Bloomberg

Sie steigerten ihren Konsum erneut um 0,4 Prozent zum Vormonat, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Ökonomen hatten damit gerechnet. Besonders für Restaurantbesuche, Übernachtungen und verschreibungspflichtige Medikamente gaben die Amerikaner mehr Geld aus. Der private Konsum steht für gut zwei Drittel der US-Wirtschaftskraft. Er trug dazu bei, dass das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal mit einer Jahresrate von 4,2 Prozent so kräftig wuchs wie seit fast vier Jahren nicht mehr.

Die Inflation verstärkte sich angesichts der guten Konjunktur. Die US-Notenbank achtet dabei besonders auf Preisveränderungen bei den persönlichen Ausgaben der Konsumenten, wobei die schwankungsanfälligen Energie- und Nahrungsmittelkosten ausgeklammert werden. Die Federal Reserve peilt hier eine Teuerungsrate von 2 Prozent an. Im Juli wurde dieser Wert zum dritten Mal in diesem Jahr exakt erreicht. Die Fed hat für die zweite Jahreshälfte zwei weitere Zinserhöhungen ins Auge gefasst.

(Reuters)