Juli-Zahlen - USA: Bei den Detailhändler klingeln die Kassen

Die US-Detailhändler spüren zu Beginn des zweiten Halbjahres Rückenwind.
15.08.2017 15:05
Besonders gefragt waren in den USA im Juli Autos.
Besonders gefragt waren in den USA im Juli Autos.
Bild: pixabay.com

Ihre Erlöse stiegen im Juli um 0,6 Prozent zum Vormonat, wie das Handelsministerium am Dienstag mitteilte. Dies war das dickste Plus seit Dezember. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit 0,4 Prozent gerechnet, nachdem es im Juni laut revidierten Daten ein Plus von 0,3 Prozent gegeben hatte.

Besonders Autos waren im Juli gefragt. Da Händler vielerorts Wagen auf dem Hof stehen haben, wurde der Absatz mit Rabattaktionen gefördert. Bei Tankstellen und in Bekleidungsgeschäften schrumpften die Umsätze hingegen.

Das Auf und Ab der US-Konjunktur hängt stark von den Konsumenten ab. Denn der private Konsum macht rund zwei Drittel der gesamten Wirtschaftskraft aus.

Die überraschend starken Detailhandelsdaten geben dem Dollar zusätzlichen Schub. Dadurch verbilligte sich der Euro binnen Minuten auf 1,1698 von zuvor 1,1740 Dollar.

(Reuters)