Julius Bär setzt auf HSBC-Banker für Lateinamerika-Offensive

Julius Bär, der drittgrösste Vermögensverwalter der Schweiz, hat mehrere Privatbanker von HSBC eingestellt, um das Geschäft in Lateinamerika zu stärken.
16.08.2016 12:14
Eingang zu Julius Bär in Luzern.
Eingang zu Julius Bär in Luzern.
Bild: cash

Das hat Bloomberg von drei mit dem Vorgang vertrauten Personen erfahren. Nach Aussage einer der Personen handelt es sich um Banker in Monaco und in der Schweiz. Weitere Neueinstellungen könnten in Monaco bevorstehen, wo sich eines der europäischen Zentren von Julius Bär für Beziehungen zu Kunden aus Lateinamerika befindet, erklärte eine andere Person. Vertreter von Julius Bär und HSBC lehnten eine Stellungnahme ab.

Julius Bär tätigt Zukäufe und stellt neue Mitarbeiter ein, um im Wettbewerb mit größeren Vermögensverwaltern wie UBS und Credit Suisse Group zu bestehen. Julius Bär habe in diesem Jahr mehr als 200 Kundenbetreuer von Credit Suisse und anderen Privatbanken in der Schweiz, Asien und Großbritannien unter Vertrag genommen, hatte Chief Executive Officer Boris Collardi im vergangenen Monat gesagt.

(Bloomberg)