KantonalbankGLKB setzt Wachstumskurs fort

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) hat im ersten Halbjahr ihren Wachstumskurs fortgesetzt und auch unter dem Strich deutlich mehr verdient. Besonders gut lief das Zinsengeschäft.
02.08.2017 08:16
Der Hauptsitz der Glarner Kantonalbank.
Der Hauptsitz der Glarner Kantonalbank.
Bild: ZVG

So erhöhte sich der Reingewinn um 16% auf 10,0 Mio CHF, wie das Kantonsinstitut am Mittwoch mitteilt. Der Geschäftserfolg für die ersten sechs Monate erhöhte sich ebenfalls um 16% auf 12,0 Mio CHF. Hintergrund dieser Entwicklung sei eine deutliche Ertragssteigerung bei nur geringem Kostenanstieg, heisst es weiter.

Der gesamte Betriebsertrag verbesserte sich konkret um 8,7% auf 34,8 Mio CHF, während der Geschäftsaufwand nur um 5,9% auf 20,6 Mio CHF zunahm. Mit den ausgewiesenen Zahlen wurden die Schätzungen der Zürcher Kantonalbank durchs Band übertroffen: Diese hatte mit einem Reingewinn von 9,1 Mio CHF, einem Geschäftserfolg von 10,6 Mio CHF und einem Betriebsertrag von 33,8 Mio CHF gerechnet.

Im wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, nahm der Erfolg um 14% auf 26,9 Mio CHF zu. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft resultierte ebenfalls eine Verbesserung um 14% auf 5,0 Mio. Das kleine Handelsgeschäft entwickelte sich hingegen rückläufig (-25% auf 1,8 Mio). Laut der GLKB war das zweite Quartal 2017 das 21. Quartal in Folge mit einer Steigerung der Erträge gegenüber dem Vorjahresquartal.

Im Hypothekargeschäft legte die GLKB weiter zu: Die Hypothekarforderungen erhöhten sich im Semester um 2,5% gegenüber dem Stand von Ende 2016 und belaufen sich neu auf 4,33 Mrd CHF. Alle Vertriebskanäle hätten zum Wachstum beigetragen, schreibt die Bank, die mit ihrem Hypomat zu den Vorreitern bei den Online-Hypotheken gezählt wird. Zusätzlich würden Hypothekarvolumen für die Kunden der GLKB-Kreditfabrik aufgebaut, die nicht bilanzwirksam seien, jedoch zur Ertragsdiversifikation beitragen würden, heisst es weiter.

Die Kundengelder haben seit Anfang Jahr um 6,8% auf 3,55 Mrd CHF zugenommen. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 6,1% auf 5,60 Mrd CHF.

(AWP)