Kantonalbank - LUKB verbessert Gewinn deutlich

Die Luzerner Kantonalbank hat in den ersten neun Monaten 2017 den Gewinn deutlich gesteigert, wozu alle Geschäftsfelder beigetragen haben.
02.11.2017 07:42
Daniel Salzmann ist CEO der Luzerner Kantonalbank.
Daniel Salzmann ist CEO der Luzerner Kantonalbank.

So stieg der Geschäftsertrag der Luzerner Kantonalbank (LUKB) insgesamt um 9,2% auf 359,9 Mio CHF und der Geschäftserfolg um über 10% auf 173,1 Mio, wie die Bank am Donnerstag mitteilt. Anders als 2016 werde 2017 auf die Auflösung von zweckbestimmten Reserven für allgemeine Bankrisiken verzichtet. Der Reingewinn legte so um knapp 9% auf 148,9 Mio CHF zu. Entsprechend ist auch eine Erhöhung der Ausschüttung um 50 Rappen auf 12,00 Franken pro Namenaktie geplant.

Im wichtigsten Ertragspfeiler, dem Zinsgeschäft, erhöhte sich der Erfolg um 7,3% auf 254,7 Mio CHF. Hauptsächliche Treiber für diesen Zuwachs waren die Ausweitung des Geschäftsvolumens, rückläufige Absicherungskosten, ein moderater Wertberichtigungsbedarf sowie Tätigkeiten im Geldmarktbereich.

Der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft kletterte um 8,7% auf 65,0 Mio und derjenige aus dem Handelsgeschäft um 5,9% auf 22,9 Mio. Ein Sprung um über 60% nach oben ergab sich zudem beim übrigen ordentlichen Erfolg, welcher dadurch 17,3 Mio CHF erreichte.

Guidance bestätigt

Die Gewinnsteigerung war unter anderem möglich, weil der Aufwand im Vergleich zum Ertrag mit einem Plus von 5,4% auf 169,0 Mio CHF unterproportional zunahm.

Per Ende des 3. Quartals verwaltete die LUKB Kundenvermögen in der Höhe von 29,55 Mrd CHF oder 1,39 Mrd mehr als per Ende 2016. Diese Zunahme setze sich aus dem akquirierten Nettoneugeld von 848 Mio CHF sowie einer Performance von 546 Mio zusammen.

Für das ganze Gesamtjahr 2017 bestätigt die Bank die bisherige Prognose und rechnet unverändert mit einem Konzerngewinn zwischen 192 und 197 Mio CHF. Dabei werde - abhängig vom Wertberichtigungsbedarf - mit einem Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft von 335 bis 345 Mio gerechnet.

(AWP)