Kapitalerhöhung - Schmolz+Bickenbach setzt Ausgabepreise für neue Aktien

Der Stahlproduzent Schmolz+Bickenbach hat die Ausgabepreise für die Aktien aus der geplanten Kapitalerhöhung eingeengt. Das erklärte das Unternehmen kurz vor Beginn der ausserordentlichen GV.
02.12.2019 14:45
Produktionshalle von Schmolz+Bickenbach.
Produktionshalle von Schmolz+Bickenbach.
Bild: youtube

Die neuen Titel sollen zu 0,20, 0,25 oder 0,30 Franken ausgegeben werden, erklärte das Unternehmen am Montag kurz vor Beginn einer ausserordentlichen Generalversammlung, auf der die Aktionäre über die Kapitalmassnahme abstimmen sollen. Die Variante 0,15 Franken werde "aufgrund des gegenwärtigen Marktpreises" gestrichen. Die vom Handel suspendierten Aktien kosteten an der Börse zuletzt 0,22 Franken.

Der mit einer branchenweiten Nachfrageschwäche und Verlusten kämpfende Konzern aus Luzern will sein Kapital um mindestens 325 Millionen Franken (295 Millionen Euro) aufpolstern. Diesen Betrag hat Grossaktionär Martin Haefner unter der Bedingung zugesagt, dass seine Beteiligung im Rahmen der Transaktion von derzeit 17,5 Prozent auf mindestens 37,5 Prozent steigt. Gegen das Vorhaben stellte sich der mit 26,9 Prozent momentan grösste Eigentümer Liwet Holding, über die der russische Milliardär Viktor Vekselberg an Schmolz+Bickenbach beteiligt ist. 

(Reuters)

 

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