Komponentenhersteller - Phoenix Mecano zeigt gemischtes Zahlenset

Der Komponenten- und Gehäusehersteller Phoenix Mecano hat im Geschäftsjahr 2016 mit den wichtigsten Umsatz-Kennzahlen die Erwartungen übertroffen, beim EBIT und Reingewinn aber knapp verfehlt.
16.02.2017 07:59
Phoenix Mecano kann den Umsatz leicht steigern.
Phoenix Mecano kann den Umsatz leicht steigern.
Bild: iNg

Der Komponenten- und Gehäusehersteller Phoenix Mecano hat im Geschäftsjahr 2016 einen höheren Umsatz erzielt. Der Bruttoumsatz lag mit 583,2 Mio EUR um 4,2% über dem Vorjahreswert, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Der vorläufige betriebliche Cashflow (EBITDA) stieg auf rund 59 Mio EUR nach 52,3 Mio im Vorjahr. Das Betriebsergebnis (EBIT), bereinigt um die Sonderaufwendungen im Vorjahr, erhöhte sich um 13,5% auf rund 34,5 Mio, gegenüber 30,4 Mio vor Sonderaufwendungen im Vorjahr. Der Reingewinn beläuft sich gemäss den noch nicht auditierten Zahlen auf etwa 23 Mio, verglichen mit 6,7 Mio im Vorjahr, wie das Unternehmen weiter schreibt.

Mit den wichtigsten Kennzahlen hat die Gruppe die Erwartungen der Analysten beim Umsatz übertroffen, beim EBIT und Reingewinn aber knapp verfehlt. Im Vorfeld hatten die Experten im Durchschnitt (AWP-Konsens) einen Bruttoumsatz von 575,2 Mio EUR, einen EBIT von 34,9 Mio und einen Reingewinn von 23,8 Mio erwartet.

Die Sparte Gehäusetechnik habe 2016 in Teilen des Euroraumes wie auch in Nordamerika mit heterogenen Märkten zu kämpfen gehabt, heisst es weiter. Die Sparte Mechanische Komponenten wiederum habe ihren "erfolgreichen" Kurs fortgesetzt. Das Wachstum sei breit abgestützt im Industriesegment von Rose&Krieger sowie im Produktbereich DewertOkin bei gleichzeitig verbesserter Betriebsergebnismarge gewesen.

Die Sparte ELCOM/EMS habe ein anspruchsvolles Massnahmenpaket zum Turnaround umgesetzt wie auch erhebliche Wachstumsinvestitionen getätigt. So seien wichtige Meilensteine erreicht worden. Insgesamt konnte gemäss Medienmitteilung die Sparte den Turnaround auf Stufe EBTIDA erreichen und 2016 einen positiven betrieblichen Cashflow erwirtschaften.

Mit Blick auf das laufende Jahr werde das Management die konjunkturelle Entwicklung sorgfältig beobachten und gegebenenfalls zeitnah eingreifen, um das Unternehmen auf sich verändernde Rahmenbedingungen flexibel auszurichten. Auch wenn "unter den gegebenen Umständen Prognosen ungewöhnlich schwierig" erscheinen, wird für 2017 bei Ausbleiben extremer Verwerfungen in den globalen Zielmärkten eine Steigerung von Umsatz und Betriebsergebnis erwartet.

Die geprüften Jahreszahlen wird das Unternehmen am 25 April anlässlich der Bilanzmedienkonferenz präsentieren.

(AWP)