Konjunkturdaten Asien - Japans Exporte legen weiter zu - allerdings nicht so stark wie erwartet

Der schwache Yen und die hohe Nachfrage aus China halten Japans Exportwirtschaft weiter am Laufen.
19.10.2017 07:30
Blick über Tokio.
Blick über Tokio.
Bild: Marco Verch

Flickr, Lizenz CC BY 2.0

Im September legten die Ausfuhren zum dritten Mal in Folge zweistellig zu - allerdings war das Tempo nicht mehr so schnell wie im August und nicht ganz so hoch wie Experten erwartet hatten.

Die Exporte seien um 14,1 Prozent gestiegen, teilte das Finanzministerium am Donnerstag in Tokio mit. Im August hatte das Plus 18,1 Prozent betragen - das war das höchste Wachstum seit November 2014. Volkswirte hatten im September einen Anstieg der Ausfuhren um 15 Prozent gerechnet.

Auch die Importe enttäuschten im September trotz einer erneut hohen Wachstumsrate von 12 Prozent. Hier hatten Volkswirte damit gerechnet, dass sich der Anstieg im Vergleich zum August, als das Plus 15,2 Prozent betragen hatte, nicht ganz so stark verlangsamt deutlich stärker verlangsamt.

Dank des stark gestiegenen Exports fiel der Handelsbilanzüberschuss mit knapp 670 Milliarden Yen (rund 5 Mrd Euro) höher aus als Experten erwartet hatten.

Japan zählt zu den wichtigsten Exportnationen der Welt und profitiert von Auslandsgeschäften führender Konzerne wie zum Beispiel dem Autohersteller Toyota . Die gut laufenden Geschäfte der Exportunternehmen waren zuletzt eine wichtige Stütze der japanischen Wirtschaft.

(AWP)