Kursverfall - US-Hedgefonds verzockt sich mit Wetten auf Tesla

Mit riskanten Wetten auf einen Kursverfall des Elektroauto-Herstellers Tesla hat ein US-Hedgefonds viel Geld verloren.
01.08.2018 16:55
Die Elektroautos von Tesla kommen mit einer Ladung bis zu 500 Kilometer weit.
Die Elektroautos von Tesla kommen mit einer Ladung bis zu 500 Kilometer weit.
Bild: pixabay.com

Greenlight Capital habe im ersten Halbjahr 18,3 Prozent an Wert verloren, schrieb Fondsmanager David Einhorn in einem Brief an seine Anleger, den Reuters einsehen konnte. An seinem pessimistischen Ausblick für Tesla hielt der Milliardär aber fest.

Einhorn zufolge beschädigen die Negativ-Schlagzeilen rund um das Modell 3 die Marke. Ausserdem bezweifelte er, dass es auf absehbare Zeit oder gar überhaupt profitabel produziert werden könne. Einhorn gehört zu den schärfsten Kritikern von Tesla und dessen Chef Elon Musk. Die Kunden des Hedgefonds wiederum beklagten die Weigerung, genaue Zahlen zu den Verlusten mit den Tesla-Wetten vorzulegen. Einhorn räumte Fehler ein und gab zu, dass einige Investoren wegen der enttäuschenden Kursentwicklung ihr Geld aus seinem Fonds abgezogen hätten.

Tesla schreibt seit seiner Gründung Verluste. Das neue Modell 3 soll die Wende bringen. Um die Produktion zu erhöhen, investiert das Unternehmen viel Kapital. Die Aktie legte seit Ende März gut zwölf Prozent zu, mehr als der US-Technologieindex Nasdaq.

(Reuters)

 
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