Landesindex der KonsumentenpreiseErstmals seit 2014 wieder positive Jahresteuerung in der Schweiz

Der Landesindex der Konsumentenpreise (CPI) hat sich im Januar 2017 im Vergleich zum Vormonat nicht verändert und notiert weiterhin bei 100,0 Prozent.
14.02.2017 09:45
Im Januar hat vor allem der Ausverkauf für tiefere Preise bei Kleidern und Schuhen gesorgt.
Im Januar hat vor allem der Ausverkauf für tiefere Preise bei Kleidern und Schuhen gesorgt.
Bild: Bloomberg

Innert Jahresfrist betrug die Teuerung jedoch +0,3%, verglichen mit Jahresraten von 0,0% im Dezember 2016 bzw. von -1,3% im Januar 2016. Damit ist die Jahresteuerung erstmals seit August 2014 wieder positiv.

Das stabile Monatsergebnis für den Januar 2017 sei das Resultat gegenläufiger Tendenzen gewesen, die sich insgesamt ausgeglichen hätten, teilt das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mit. Tiefere Preise seien demnach vor allem wegen des Ausverkaufs für Bekleidung und Schuhe beobachtet worden, günstiger sei zudem der Luftverkehr geworden. Auf der anderen Seite seien die Preise für Hotellerie, Treibstoff und Heizöl gestiegen.

Die ausgewiesenen Werte liegen beim Vormonatsvergleich leicht über den Erwartungen, beim Jahresvergleich wurden diese getroffen: Die Prognosen der von AWP befragten Ökonomen lagen für den Monatswert zwischen -0,2% und -0,1% und für den Jahreswert zwischen +0,2% und +0,4%.

Die Preise der Inlandgüter verteuerten sich gegenüber dem Vormonat und im Jahresvergleich um 0,2%. Für die Importpreise wurde im Vormonatsvergleich ein Minus von 0,6% und im Jahresvergleich ein Plus von 0,7% gemessen.

(AWP)