Leistungsbilanzüberschuss von knapp 10 Milliarden Franken

Die Schweizer Volkswirtschaft hat im ersten Quartal 2016 einen Leistungsbilanzüberschuss von 9,9 Milliarden Franken erwirtschaftet; dies sind 3,4 Milliarden weniger als im entsprechenden Vorjahresquartal.
21.06.2016 09:55
Die Schweiz erwirtschaftet im ersten Quartal einen Leistungsbilanzüberschuss.
Die Schweiz erwirtschaftet im ersten Quartal einen Leistungsbilanzüberschuss.
Bild: Bloomberg

Die gesamten Einnahmen erreichten laut Mitteilung der SNB vom Dienstag 133,7 Mrd, die Ausgaben 123,8 Mrd CHF. Der Saldo aus Waren und Diensten betrug +12,5 Mrd, der Saldo aus Primäreinkommen +0,2 Mrd und derjenige aus Sekundäreinkommen -2,8 Mrd.

Der Rückgang im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr war laut SNB vor allem auf den Warenhandel zurückzuführen, bei dem der Einnahmenüberschuss mit 7,8 Mrd CHF um 2,4 Mrd niedriger ausfiel als im Vorjahresquartal. Der Einnahmenüberschuss bei den Diensten war derweil mit 4,7 Mrd mehr oder weniger stabil.

In der Kapitalbilanz habe die Schweiz im ersten Quartal 2016 sowohl auf der Aktivseite als auch auf der Passivseite einen Nettoabbau ausgewiesen, hauptsächlich, weil die Geschäftsbanken Forderungen und Verpflichtungen im grenzüberschreitenden Interbankengeschäft reduziert hätten, heisst es weiter.

Im Auslandvermögen ging der Bestand der Auslandaktiven um 57 Mrd auf 4'203 Mrd CHF zurück. Für diesen Rückgang seien neben den in der Kapitalbilanz ausgewiesenen Transaktionen auch Kapitalverluste aufgrund der Börsen- und Wechselkursentwicklung ausschlaggebend gewesen, so die SNB.

(AWP)