Lichtkonzern - Kampf um Osram: Finanzinvestoren wollen AMS offenbar überbieten

Die Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle erwägen Kreisen zufolge eine Erhöhung ihres Angebots für den Lichtkonzern Osram, sollte der österreichische Chipkonzern AMS formal ein Gebot vorlegen.
20.08.2019 06:36
Osram Lighthouse in München.
Osram Lighthouse in München.
Bild: ZVG

Die beiden Finanzinvestoren beratschlagten einen solchen Schritt derzeit mit Beratern sowie finanzierenden Banken, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Einen Entscheid dazu gebe es noch nicht.

Anleger zeigten sich dennoch bereits erfreut: Der Aktienkurs von Osram legte auf der Handelsplattform Tradegate in einer ersten Reaktion um knapp zwei Prozent im Vergleich zum Xetra-Schlusskurs auf 35,29 Euro zu.

Bain und Carlyle bieten aktuell 35 Euro je Osram-Aktie. AMS will 38,50 Euro zahlen. Allerdings verhindert derzeit eine Stillhaltevereinbarung mit Osram, dass die Österreicher ihr Angebot offiziell vorlegen können. Es gilt dabei als wahrscheinlich, das Osram diese Vereinbarung, die ein AMS-Gebot bis 2020 ausschliesst, noch in dieser Woche aufheben wird, um das Risiko möglicher Aktionärsklagen zu senken.

Bain und Carlyle prüfen den Kreisen zufolge auch, ob eine Erhöhung in Richtung oder auf das Niveau des AMS-Gebots ausreichend sei, um die Osram-Aktionäre zu überzeugen. AMS sowie die beiden Finanzinvestoren wollten die Informationen Bloomberg zufolge nicht kommentieren.

(AWP)

 

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