Lifte und Rolltreppen - Gute Neunmonats-Bilanz bei Schindler

Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat in den ersten neun Monaten mehr umgesetzt und den Gewinn gegenüber dem Vorjahr klar gesteigert.
24.10.2017 06:54
Eine Rolltreppe von Schindler.
Eine Rolltreppe von Schindler.
Bild: ZVG

Der Auftragseingang nahm um 5,3 Prozent auf 8,08 Mrd CHF und der Umsatz um 4,3 Prozent auf 7,36 Mrd CHF zu. In Lokalwährungen betrug das Wachstum 5,4 Prozent bzw. 4,1 Prozent, wie Schindler am Dienstag mitteilte. Der Auftragsbestand stieg gegenüber Jahresbeginn um 7,6 Prozent auf 10,8 Mrd (+8,2 Prozent in LW) per Ende September.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT legte derweil in den Monaten Januar bis September um 10 Prozent auf 860 Mio CHF zu, in Lokalwährungen hätte das Plus 8,8 Prozent betragen. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf 11,7 Prozent von 11,1 Prozent. Operative Fortschritte sowie das stark wachsende Servicegeschäft hätten den Preisdruck und höhere Materialkosten kompensiert, erklärt Schindler. Der Konzerngewinn erhöhte sich um 11 Prozent auf 648 Mio.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Schindler die Erwartungen von Analysten übertroffen. Die Experten hatten gemessen am AWP-Konsens mit einem Auftragseingang von 8,04 Mrd CHF, einem Umsatz von 7,26 Mrd, einem EBIT von 853 Mio und einem Reingewinn von 633 Mio gerechnet.

Die für das dritte Quartal separat ausgewiesenen Zahlen zeigen, dass Schindler das Wachstum beschleunigen konnte. Da nahm der Umsatz nämlich um 7,5 Prozent auf 2,59 Mrd CHF zu. In Lokalwährungen resultierte eine Zunahme von 6,3 Prozent, wobei sich die Geschäftsentwicklung in allen Regionen beschleunigt habe, so die Mitteilung weiter.

An den Zielen fürs Gesamtjahr hält die Gruppe fest: Schindler geht für 2017 nach wie vor von einem Umsatzwachstum (in Lokalwährungen gerechnet) von 3 bis 5 Prozent aus. Und beim Konzerngewinn wird weiterhin ein Wert in der Bandbreite von 840 bis 880 Mio angepeilt.

mk/uh

(AWP)