Markt sieht «keine Dringlichkeit bei der Fed»

Der Dollar hat am Mittwoch nachgegeben und war die schwächste unter 16 wichtigen Währungen weltweit. Bei den Marktteilnehmern herrschte die Erwartung vor, dass die US-Notenbank nur langsam die Zinsen anheben wird.
10.08.2016 20:05
Gebäude der Federal Reserve in Washington, D.C.
Gebäude der Federal Reserve in Washington, D.C.
Bild: ZVG

“Die Märkte sehen keine Dringlichkeit bei der Fed, etwas zu unternehmen", sagte Sean Callow, Devisenstratege bei Westpac Banking in Sydney. "Das bedeutet natürlich Gegenwind für den Dollar."

Der Bloomberg Dollar Spot Index, die die Entwicklung der US-Währung gegenüber einem Korb aus zehn anderen Devisen abbildet, gab 0,5 Prozent nach, nachdem er am Dienstag bereits 0,3 Prozent abgegeben hatte. Der Euro stieg zum Greenback den dritten Tag in Folge, diesmal um knapp 0,6 Prozent auf 1,1178 Dollar.

Der Yen wertete zum Dollar um 0,5 Prozent auf 101,41 Yen auf, gegenüber dem Euro gab die japanische Währung 0,1 Prozent auf 113,34 Yen nach. Der Franken war gegenüber dem Dollar mit 97,72 Rappen 0,4 Prozent fester, gegenüber dem Euro verlor er 0,1 Prozent auf 1,0920 Franken.

(Bloomberg)