Medienkonzern - Finanzinvestor KKR legt Übernahmeangebot für Axel Springer vor

Axel Springer will sich wie erwartet den US-Finanzinvestor KKR an Bord holen.
12.06.2019 07:39
Der Hauptsitz von Axel Springer in Berlin.
Der Hauptsitz von Axel Springer in Berlin.
Bild: ZVG

Die Amerikaner legen ein Übernahmeangebot vor und wollen zusammen mit der Grossaktionärin Friede Springer und dem Vorstandschef Mathias Döpfner die Gesellschaft kontrollieren, wie die Parteien am Mittwoch in Berlin und Luxemburg mitteilten. KKR bietet 63 Euro je Springer-Aktie in bar, am Vorabend schloss die Aktie bei einem Kurs von 56 Euro. Dass KKR über einen Einstieg bei dem Konzern verhandelt, war bereits bekannt. KKR strebt eine Mindestannnahmequote von 20 Prozent an.

Die Familie des "Bild"- und "Welt"-Gründers Axel Springer hält eine Mehrheit an dem im MDax börsennotierten Unternehmen. Die Witwe des Verlagsgründers, Friede Springer, kontrolliert den Medienkonzern, der zuletzt das Digitalgeschäft stark ausgebaut hat. 37,5 Prozent hält sie über die Axel Springer Gesellschaft für Publizistik. Dazu kommt ein direkt gehaltener Anteil von 5,1 Prozent. Ihr Vertrauter Mathias Döpfner selbst hält 2,8 Prozent. Zusammen sind Friede Springer und Döpfner mit 45,4 Prozent beteiligt

(AWP)

 

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