Medizin - SHL kehrt zurück in die schwarzen Zahlen

Der Telemedizin-Anbieter SHL hat im ersten Semester einen höheren Umsatz erzielt und unter dem Strich wieder einen Gewinn erwirtschaftet.
28.09.2017 08:13
SHL bietet elektronische Medizingeräte an, zum Beispiel zur Überwachung der Herzaktivität.
SHL bietet elektronische Medizingeräte an, zum Beispiel zur Überwachung der Herzaktivität.
Bild: pixabay.com

Der Umsatz von SHL stieg um 5,6% auf 18,3 Mio USD, wie das israelische Unternehmen am Donnerstag mitteilt. Der EBIT kam bei 3,4 Mio USD (VJ -3,1 Mio) zu liegen und der Nettogewinn bei 2,0 Mio, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Nettoverlust von 3,8 Mio USD resultiert hatte.

Deutlich gesteigert hat sich die Gesellschaft auch bei der Cash-Generierung: Der Freie Cashflow wird mit 8,3 Mio ausgewiesen. In der Vorjahresperiode war ein Cash-drain von 1,2 Mio vermeldet worden.

"Die Halbjahresresultate zeigen, dass unsere Anstrengungen zur Erhöhung der Rentabilität Früchte tragen", lässt sich CEO Yoav Rubinstein zitieren.

In der Mitteilung wird auf eine grössere Bruttogewinnspanne in Deutschland und tiefere Dienstleistungskosten in Israel verwiesen. Zudem hätten Einsparungen im Vertrieb sowie bei den Verwaltungskosten massgeblich zur verbesserten Profitabilität beigetragen.

Einen Ausblick auf das Gesamtjahr wird im Communiqué nicht gegeben.

(AWP)