Mehr Bestellungen - Tornos erfreut sich einer wachsenden Nachfrage

Der Drehmaschinenhersteller Tornos ist im ersten Halbjahr sowohl gemessen am Umsatz als auch am Auftragseingang stark gewachsen.
15.08.2017 07:37
Eine Werkhalle von Tornos.
Eine Werkhalle von Tornos.
Bild: ZVG

Der Umsatz kletterte um knapp 18 Prozent auf 82,1 Mio CHF in die Höhe, während 65 Prozent mehr Aufträge im Umfang von 103,2 Mio eingegangen sind als noch vor Jahresfrist. Das operative Ergebnis auf Stufe EBITDA lag bei 3,4 Mio CHF nach einem Verlust von 1,1 Mio, teilt Tornos am Dienstag mit.

Wie bereits seit Ende Juli bekannt, ist Tornos im Halbjahr mit EBIT und Nettoergebnis ebenfalls die Rückkehr in die Gewinnzone gelungen. Der EBIT kletterte auf 1,7 Mio CHF gegenüber einem Minus von 2,4 Mio im ersten Halbjahr 2016. Entsprechend weist Tornos eine EBIT-Marge in Höhe von 2,0 Prozent aus. Der Nettogewinn belief sich auf 0,3 Mio nach einem Verlust von 3,5 Mio.

Mit den am Berichtstag vorgelegten Zahlen hat Tornos die Erwartungen der Analysten teils verfehlt, zumeist aber übertroffen. Bei der Bank Vontobel hatte man mit einem etwas höheren Umsatz von 90,0 Mio CHF gerechnet, bei der ZKB dagegen nur mit 81,5 Mio. Die Schätzungen zum Auftragseingang lagen mit 100 Mio (Vontobel) und 93,5 Mio (ZKB) unterhalb des nun ausgewiesenen Werts.

Nach einem noch etwas harzigen Jahresbeginn sei die Nachfrage für sämtliche Produktlinien seit März in allen Regionen deutlich angestiegen, hält Tornos rückblickend weiter fest. Besonders gut hat sich das Maschinengeschäft mit einer beinahe Verdoppelung des Auftragseingangs entwickelt. Sehr gut hätten sich dabei Maschinen im High-End-Mehrspindelbereich verkauft.

Tornos sieht sich auch in Zukunft gerüstet, um von der Nachfragebelebung in Kernmärkten wie der Autoindustrie zu profitieren. Für das Gesamtjahr rechnet die Gruppe neu mit dem Erreichen eines positiven EBIT und eines positiven Nettoergebnisses. Bislang zielte man lediglich darauf ab, bessere Ergebnisse als noch im Geschäftsjahr 2016 zu erzielten, nachdem für das vergangene Jahr unter dem Strich ein Verlust von 3,6 Mio CHF ausgewiesen werden musste.

(AWP)