Metallverarbeiter - SFS steigert im ersten Semester Umsatz und Profitabilität

Die SFS Group weist für das erste Semester des laufenden Geschäftsjahr 2017 einen höheren Umsatz aus und hat die Profitabilität gesteigert.
21.07.2017 07:40
SFS Fabrikationsgebäude in Leeds, Grossbritannien.
SFS Fabrikationsgebäude in Leeds, Grossbritannien.
Bild: iNg

Der Bruttoumsatz wuchs gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 778,6 Millionen Franken, während organisch ein Plus von 7,4 Prozent resultierte, wie der Metallverarbeiter am Freitag meldet.

Der EBITA betrug 110,5 Millionen gegenüber 93,3 Millionen vor einem Jahr und erreichte damit eine Marge von 14,2 Prozent (VJ 13,6 Prozent). Der EBIT erreichte 75,6 Millionen Franken, verglichen mit 63,4 Millionen im Vorjahr. Die entsprechende Marge beträgt damit 9,7 Prozent nach zuvor 9,2 Prozent. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 56,9 Millionen nach 47,1 Millionen im Vorjahr.

Mit dem Semesterausweis hat SFS die Markterwartungen beim Umsatz leicht übertroffen, auf der Ergebnisseite jedoch zumeist leicht unterschritten. Gemessen am AWP-Konsens wurde unter anderem ein Bruttoumsatz von 767,3 Millionen Franken, ein EBITDA von 157,3 Millionen, ein EBIT von 78,1 Millionen und ein Gewinn von 60,9 Millionen erwartet.

SFS hat im ersten Halbjahr erstmals die erworbene Tegra Medica und Ncase konsolidiert, was 6,9 Prozent zum Umsatzwachstum beisteuerte.

Guidance wird bestätigt

Das Management geht davon aus, dass sich die positive Entwicklung von Umsatz und Ertrag im zweiten Halbjahr 2017 fortsetzen wird. Aufgrund des höheren Basiseffekts gegenüber dem zweiten Halbjahr 2016 werde sich die Dynamik jedoch etwas abschwächen. Die bisherige Guidance mit einem erwartetem Umsatzwachstum von 8-10 Prozent und einer EBITA-Marge in der oberen Hälfte der Bandbreite von 14,2-15,2 Prozent wird bestätigt.

Mit der Jahresrechnung 2017 wird SFS auf den Rechnungslegungsstandard Swiss GAAP FER wechseln. Dieser sei für die SFS Group zweckmässiger als IFRS, dessen Komplexität ständig zunehme, heisst es in der Mitteilung. Der Verzicht auf die Anwendung von IAS19r und auf die Aktivierung von Goodwill und anderen immateriellen Werten werden das Eigenkapital um 876 Millionen Franken und die Bilanzsumme um 978 Millionen reduzieren.

(AWP)