Mobiliar-Chef schliesst einen Börsengang aus

Die Versicherungsgesellschaft Mobiliar schliesst einen Börsengang aus.
07.09.2016 09:17
Das Logo von Mobiliar - an der Filiale in Luzern.
Das Logo von Mobiliar - an der Filiale in Luzern.
Bild: cash

Er könne sich nicht vorstellen, dass die Mobiliar je an die Börse geht, sagt Mobiliar-Chef Markus Hongler im Interview mit "Finanz und Wirtschaft" (Ausgabe vom 7. September). "Die genossenschaftliche Struktur ist für uns stimmig", hält er fest.

Er äussert sich auch zu den Kosten, welche der Negativzins auf Bankkontoguthaben verursacht. "Das wird dieses Jahr ein paar Millionen Franken kosten. Aber damit können wir umgehen." Man hoffe aber nicht tatenlos auf die Zinswende, sondern investiere in "zukunftsweisende" Beteiligungen.

So flössen jährlich etwa 10 Mio CHF in Neuprojekte und Start-ups. Mobiliar ist bei der Autotausch-Plattform Sharoo dabei und im auf Sensortechnik ausgerichteten ETH Spin-off Amphiro. "Durch Mitwirkung im Verwaltungsrat lernen wir, wie in der modernen Datenwelt neue Produkte und Dienstleistungen zum Erfolg zu bringen sind." Für die digitale Transformation setze man jährlich etwa 100 Mio CHF ein.

(AWP)