Molecular Partners-CEO betont eigene Unabhängigkeit

Gerade in der Biotech-Branche stehen Fusionen und Übernahme auf der Tagesordnung. Unternehmen schliessen sich zusammen, um Wissen und Ressourcen zu bündeln. Anders Molecular Partners - und ist damit fast ein Exot.
19.12.2016 11:09
Ein Mitarbeiter entnimmt im Labor eine Probe: Im Biotechbereich sind Fusionen und Übernahmen an der Tagesordnung.
Ein Mitarbeiter entnimmt im Labor eine Probe: Im Biotechbereich sind Fusionen und Übernahmen an der Tagesordnung.
Bild: ZVG

Zwar hat das Unternehmen starke Partner, grundsätzlich sieht es sich aber alleine als besser positioniert, wie der acting CEO Patrick Amstutz und der CFO Andreas Emmenegger im Interview mit AWP betonen.

Gleichzeitig machen die beiden Manager aber deutlich, dass Partnerschaften bei spezifischen Projekten immer wieder sinnvoll seien. "Aber grundsätzlich kann man schon sagen, dass uns unsere Unabhängigkeit wichtig ist und wir diese auch behalten wollen," so Amstutz. Sein Unternehmen habe die Erfahrung gemacht, dass es schneller und fokussierter ist, wenn es seine Produkte selbst entwickelt.

Dieses Selbstbewusstsein kann sich das Unternehmen leisten, da es laut Emmenegger in einer für die Branche ungewöhnlich komfortablen finanziellen Situation ist: "Wir haben in unserer zwölfjährigen Geschichte etwas mehr als 200 Mio CHF von unseren Partnern eingenommen und nicht diese gesamte Summe ausgegeben."

(AWP)