Motorräder - KTM muss Gewinnrückgang hinnehmen

Die österreichische Fahrzeuggruppe KTM Industries musste im ersten Halbjahr einen Gewinnrückgang hinnehmen.
29.08.2017 08:19
Stefan Pierer, Konzernchef und Hauptaktionär von KTM Industries.
Stefan Pierer, Konzernchef und Hauptaktionär von KTM Industries.
Bild: ZVG

Der Gewinn nahm gegenüber der Vorjahresperiode um 10% auf 41,4 Mio EUR ab, wie die Gruppe am Dienstag mit dem definitiven Halbjahresabschluss mitteilt. Bei der Veröffentlichung der provisorischen Halbjahreszahlen Ende Juli waren noch keine Netto-Gewinnzahlen publiziert worden.

Der definitive Semester-Abschluss bestätigt die provisorischen Zahlen. Der konsolidierte Nettoumsatz erhöhte sich wie gemeldet um 12% auf 758,8 Mio EUR. Das Betriebsergebnis (EBITDA) stieg leicht um 1,0% auf 105,8 Mio EUR. Auf Stufe EBIT liege das Ergebnis mit 65,8 Mio um 5% unter dem Vorjahreswert; dies wegen Belastungen aus dem Hochfahren der Getriebefertigung bei Pankl über den Planungen.

Neu nennt KTM einen konkreten Ausblick für 2017. Demnach erwartet die Gruppe eine Fortsetzung des positiven Wachstumstrends des ersten Halbjahres und stellt einen konsolidierten Umsatz von mehr als 1,5 Mrd EUR in Aussicht. und Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT werde über 130 Mio EUR liegen. Zum Vergleich: 2016 hatte KTM einen Umsatz von 1,34 Mrd EUR sowie einen EBIT von 122,3 Mio erwirtschaftet.

(AWP)