Motorsport - Investitionen drücken bei KTM auf den EBIT

Die österreichische Fahrzeuggruppe KTM Industries hat im ersten Halbjahr 2017 den Umsatz deutlich gesteigert. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT wurde hingegen durch geplante Investitionen belastet.
28.07.2017 08:11
Stefan Pierer, Konzernchef und Hauptaktionär KTM Industries.
Stefan Pierer, Konzernchef und Hauptaktionär KTM Industries.
Bild: ZVG

Das teilt KTM am Freitag mit. Die Gruppe erreichte laut den vorläufigen Kennzahlen zum Halbjahr eine Umsatzsteigerung um 12% auf 758,8 Mio EUR. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) stieg leicht um 1,0% auf 105,8 Mio EUR. Auf Stufe EBIT liege das Ergebnis mit 65,8 Mio (-5%) trotz der budgetierten Belastungen aus dem Hochfahren der Getriebefertigung bei Pankl über den Planungen, heisst es weiter.

Die KTM AG sei mit 110'518 (+11%) verkauften Motorrädern der Marken KTM und Husqvarna stückzahlenmässig erneut die Nummer 1 in Europa und die am schnellsten wachsende Motorradmarke weltweit, schreibt das Unternehmen. In Indien sei der Zuwachs mit 29% und in USA/Kanada mit über 15% überproportional gewesen. Am Motorradhersteller hält KTM Industries 51,7%.

Die Sparte Pankl Racing Systems (Anteil: 94,5%) habe sowohl im Segment Racing/High Performance, als auch im Segment Aerospace Zuwächse verbucht. Laut KTM profitierte Pankl vor allem vom Änderungen der Rennsportreglements. Das habe zu höheren Entwicklungsausgaben der Teams geführt.

Die WP AG, der zweite Komponentenhersteller im KTM-Portfolio, habe als Tier-1-Lieferant im Windschatten der KTM Gruppe im ersten Halbjahr weiteres Wachstum realisiert. An der WP AG hält KTM Industries 88,3%.

Für das zweite Halbjahr 2017 erwartet das Unternehmen eine Fortsetzung des positiven Wachstumstrends des ersten Halbjahres.

(AWP)