Nach Exportzahlen - Swatch-Aktie floppt, Richemont gefragt

Die Aktien der Schmuck- und Uhrengruppen Swatch und Richemont bewegen sich am Donnerstag an der Börse in unterschiedliche Richtungen.
18.04.2019 11:15
Da im Ausland im März vor allem teurere Uhren gefragt waren, profitiert Swatch nicht von den gesteigerten Exporten.
Da im Ausland im März vor allem teurere Uhren gefragt waren, profitiert Swatch nicht von den gesteigerten Exporten.
Bild: Bloomberg

Die zuvor publizierten Daten zu den Schweizer Uhrenexporten im März sind erneut über den Erwartungen ausgefallen. Doch es sind vor allem die teuren Uhren, die gefragt waren, wovon der Genfer Luxusgüterkonzern profitiert.

Bis 11.10 Uhr fallen die Papiere der Swatch Group um 0,7 Prozent auf 319 Franken. Die Richemont-Papiere finden sich hingegen mit plus 0,6 Prozent auf 76,20 bei den SMI-Gewinnern. Der Leitindex liegt 0,2 Prozent im Minus.

Im März sind die Schweizer Uhrenexporte um 4,4 Prozent angestiegen. Analysten hatten im Vorfeld mit etwas tieferen Wachstumsraten gerechnet.

Das Wachstum habe aber nur im obersten Preissegment stattgefunden, stellt ZKB-Analyst Patrik Schwendimann mit Blick auf die Entwicklung in den verschiedenen Preisklassen fest. Die anderen drei Preissegmente waren hingegen rückläufig und hätten enttäuscht. Insbesondere mit den billigsten Uhren zu einem Stückpreis von weniger als 200 Franken setzten die Schweizer Uhrenhersteller im Total 25 Prozent weniger um.

Vor allem Swatch ist im tiefen und mittleren Preissegment verankert, während Richemont mit Marken wie Cartier, Piaget oder IWC das Luxussegment bedient. Laut Schwendimann erzielt Swatch nur rund 25 Prozent des Umsatzes im obersten Preissegment.

(AWP)

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