Naturkatastrophen belasten - Börse rettet Munich Re vor Gewinnrückgang

Der weltgrösste Rückversicherer Munich Re hat Belastungen durch Zyklon «Debbie» und andere Katastrophen zu Jahresbeginn mit Börsengeschäften aufgefangen.
09.05.2017 08:10
Die bayerische Landeshauptstadt München.
Die bayerische Landeshauptstadt München.
Bild: Pixabay

Unter dem Strich stand dank eines umfangreichen Verkaufs von Wertpapieren im ersten Quartal ein Gewinn von 554 Millionen Euro und damit 29 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der der Dax-Konzern am Dienstag in München mitteilte. Die zuletzt verlustreiche Erstversicherungstochter Ergo schaffte es wieder in die schwarzen Zahlen. Finanzchef Jörg Schneider sieht den Gesamtkonzern auf Kurs, in diesem Jahr wie geplant einen Gewinn von 2,0 bis 2,4 Milliarden Euro zu erreichen.

Im ersten Quartal kostete Sturm "Debbie" in Australien die Munich Re 100 Millionen Euro. Insgesamt fielen die Grossschäden mit 403 Millionen Euro rund viermal so hoch aus wie ein Jahr zuvor. Hinzu kamen zahlreiche kleinere Naturereignisse in den USA.

(AWP)