Norwegens Staatsfonds wertet britische Immobilien ab

Norwegens Staatsfonds hat nach dem Votum der Briten zum Austritt aus der EU den Wert seiner Immobilien in Grossbritannien um fünf Prozent nach unten korrigiert.
17.08.2016 14:42
Blick über den Finanzdistrict von London.
Blick über den Finanzdistrict von London.
Bild: pixabay.com

Damit werde auf die gestiegene Unsicherheit reagiert, sagte der stellvertretende Chef Trond Grande am Mittwoch. Der weltgrösste Fonds hat 3,1 Prozent der Anlagen weltweit in Immobilien investiert. Mehr als ein Fünftel davon liegen in Grossbritannien.

Auch auf das übrige Geschäft wirkte sich die Brexit-Entscheidung aus. Zwar hätten sich die Märkte relativ schnell wieder erholt, aber Finanzwerte seien im abgelaufenen Quartal dennoch schwach gelaufen. Insgesamt erwirtschaftete der Fonds einen Gewinn von 1,3 Prozent. Im ersten Quartal hatte der Fonds noch einen Verlust von 0,6 Prozent verbucht.

In den vergangenen drei Monaten legte das Anleihe-Portfolio 2,5 Prozent zu und das Aktien-Portfolio 0,7 Prozent. Immobilien büssten dagegen 1,4 Prozent ein.

(AWP)