Novartis-Chef - Kein Gegenangebot für Actelion

Novartis -Chef Joe Jimenez hat Spekulationen widersprochen, sein Konzern könne ein Gegenangebot für die vom US-Konzern Johnson & Johnson umworbene Actelion abgeben.
04.12.2016 16:49
Novartis-CEO Joseph Jimenez.
Novartis-CEO Joseph Jimenez.
Bild: Bloomberg

"Wir haben immer wieder gesagt, dass wir uns auf ergänzende Akquisitionen im Rahmen von zwei bis fünf Milliarden US-Dollar konzentrieren", sagte Jimenez der Schweizer Zeitung "Sonntagsblick" auf die Frage, ob Novartis bei der geplanten Übernahme als "weißer Ritter" auftreten könnte. Europas fünftgrößte Biotechnologiefirma Actelion ist an den Börsen derzeit mehr als 21 Milliarden Dollar wert.

Actelion und Johnson & Johnson hatten vor einer Woche Gespräche über eine nicht näher spezifizierte Transaktion bestätigt. Im Raum steht ein 27 Milliarden Dollar schweres Angebot des Pharma- und Konsumgüterkonzerns aus New Jersey für die Schweizer. Einer mit der Sache vertrauten Person zufolge diskutieren die beiden Unternehmen eine Offerte nahe an dieser Summe, die einem Preis von rund 250 Franken je Aktie entspricht.

 Actelion-Chef und-Mitgründer Jean-Paul Clozel und Großaktionär Rudolf Maag waren in der Vergangenheit entschiedene Verfechter eines eigenständigen Kurses der Firma. Diesmal gibt es keine ablehnende Stellungnahme der beiden.

(Reuters)