Novartis darf mit Krebsmedikament die Abkürzung nehmen

Die US-Gesundheitsbehörde FDA erteilt einem Brustkrebsmedikament von Novartis den Status «Priority Review». Dadurch verkürzt sich die übliche Zulassungsperidoe.
01.11.2016 08:12
Novartis-Schriftzug am Standort Basel.
Novartis-Schriftzug am Standort Basel.
Bild: Bloomberg

Die US-Gesundheitsbehörde FDA erteilt dem Brustkrebsmedikament LEE011 (Ribociclib) von Novartis den Status Priority Review. Dabei geht es konkret um den Einsatz des Mittels zusammen mit Letrozol (Femara) bei Patienten mit HR+/HER+ fortgeschrittenem Brustkrebs, teilt der Pharmakonzern in einer Medienmitteilung vom Dienstag mit.

Die Behörde basiere ihre Entscheidung auf den Daten der Studie "Monaleesa-2". Das Medikament hatte Anfang August von der US-Gesundheitsbehörde FDA bereits den "Therapiedurchbruch"-Status zuerkannt bekommen. Mit dem Status "Priority Review" verkürzt sich die übliche Zulassungsperiode um einige Monate. Die FDA überprüft dabei die Zulassung von LEE011 als Erstlinientherapie bei Frauen mit dieser bestimmten Form von Brustkrebs.

Die europäische Gesundheitsbehörde EMA habe den Zulassungsantrag für das Mittel ebenfalls angenommen, heisst es weiter.

(AWP)