Novartis mit weiteren gute Studiendaten für Migränemedikament

Forschungsergebnisse bei Novartis zeigen Fortschritte bei einem Medikament zur Behandlung von Migräne.
17.11.2016 06:53
Novartis in Basel: Der Hauptsitz im Morgenlicht.
Novartis in Basel: Der Hauptsitz im Morgenlicht.
Bild: Bloomberg

Der Pharmakonzern Novartis hat am Mittwochabend weitere positive Studiendaten für sein Medikament AMG 334 (erenumab) vorgestellt. In einer Studie der späten Phase III habe das Medikament eine statistisch signifikante Verringerung der durchschnittlichen monatlichen Migränetage bewirkt, wie einer Novartis-Mitteilung zu entnehmen ist. AMG 334 wird von Novartis gemeinsam mit dem Biotechunternehmen Amgen entwickelt.

In der plazebo-kontrollierten Studie "Strive" war die subkutane Verabreichung von AMG 334 in zwei verschiedenen Dosierungen getestet worden. Das Medikament habe nun bereits in zwei Phase III-Studien sowie in einer Phase II-Studie positive Resultate gezeigt, in die insgesamt rund 2'200 an Migräne leidende Patienten einbezogen worden seien, heisst es weiter.

Bei Migräne handle es sich um weiterhin eine verkannte und zu wenig behandelte Krankheit, wird Novartis-Chief Medical Officer Vasant Narasimhan in der Mitteilung zitiert. Migräneanfälle führten dazu, das Personen während Tagen die Arbeit, die Schule oder ihre sozialen Aktivitäten verpassten.

tp/

(AWP)