Novartis-Tochter - Sandoz darf Verstopfungsmittel vermarkten

Die Novartis-Generikatochter Sandoz hat mit dem japanischen Unternehmen Shionogi eine Vereinbarung für die Vermarktung des Verstopfungsmittels Rizmoic in wichtigen europäischen Ländern geschlossen.
11.04.2019 07:51
Aktionäre von Novartis schreiten zur Generalversammlung.
Aktionäre von Novartis schreiten zur Generalversammlung.
Bild: Bloomberg

Rizmoic wird bei Opioid-induzierten Verstopfungen eingesetzt, wie es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag hiess.

Die Vereinbarung gelte für Deutschland, Grossbritannien und die Niederlande. Ein Vorkaufsrecht für bestimmte andere europäische Märkte wurde demnach ebenfalls vereinbart. Den Angaben zufolge handelt es sich bei Rizmoic um ein innovatives Medikament zur Behandlung von Verstopfung durch Opioid-Schmerzmittel bei Patienten, die zuvor mit einem Abführmittel behandelt wurden. Die EU-Zulassung hatte das japanische Unternehmen Ende Februar 2019 erhalten.

Sandoz stärke durch diese Vereinbarung seine Franchise zur Schmerzbekämpfung. Zudem treibe die Novartis-Tochter damit ihre Strategie voran, in wichtigen Bereichen zu den Pionieren zu gehören.

(AWP)

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