Novartis-Tochter - Sandoz ruft in den USA Medikament gegen Magengeschwüre zurück

Bei dem Medikament Ranitidin von der Novartis-Tochter Sandoz wurde eine Verunreinigung festgestellt, die über den Grenzwerten der US-Gesundheitsbehörde FDA liegt.
24.09.2019 09:12
Vas Narasimhan, CEO von Novartis, an einer Panel-Diskussion am WEF 2019 (22.1.2019).
Vas Narasimhan, CEO von Novartis, an einer Panel-Diskussion am WEF 2019 (22.1.2019).
Bild: Bloomberg

Bisher habe Sandoz aber noch keine Berichte über negative Effekte erhalten, teilte das Unternehmen in der Nacht auf Dienstag in den USA mit.

Sandoz hatte bereits in der vergangenen Woche die Auslieferung der Ranitidin-Kapseln gestoppt. Zuvor hatten die Gesundheitsbehörden in den USA und in den EU in dem Wirkstoff des Sanofi-Medikaments Zantac und in den Generika-Versionen Verunreinigungen mit der vermutlich krebserregenden Chemikalie NDMA gefunden.

Ranitidin wird etwa bei Geschwüren und Enzündungen des Magens und bei Reflux-Erkrankungen eingesetzt, wo Magensekrete und Säureausstoss reduziert werden müssen. Der Rückruf erfolge in Absprache mit der US-Gesundheitsbehörde, heisst es.

(AWP)

 

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