November-Zahlen - Schweizer Konsumentenpreise sinken leicht

Der Landesindex der Konsumentenpreise (CPI) ist im November 2017 im Vergleich zum Vormonat um 0,1% auf 100,9 Punkte gesunken.
06.12.2017 09:55
Für ihre Einkäufe mussten die Schweizer im November etwas weniger bezahlen als noch im Oktober.
Für ihre Einkäufe mussten die Schweizer im November etwas weniger bezahlen als noch im Oktober.
Bild: Bloomberg

Innert Jahresfrist betrug die Teuerung damit +0,8%, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Mittwoch mitteilt. Die Jahresteuerung ist seit Januar 2017 wieder positiv, nachdem sie zuvor lange Zeit negativ war.

Die Werte liegen eher am unteren Rand der Erwartungen. Von AWP befragte Ökonomen hatten im Vorfeld mit einer monatlichen Veränderung von -0,2% bis +0,2% und einer Jahresteuerung von +0,7% bis 1,0% gerechnet.

Der leichte Rückgang im Vergleich zum Vormonat führt das BFS insbesondere auf die gesunkenen Preise für Pauschalreisen ins Ausland zurück. Ebenfalls weniger bezahlt worden sei für Fruchtgemüse sowie für Hotelübernachtungen. Die Preise für Heizöl sowie für Treibstoffe sind laut den Angaben hingegen gestiegen.

Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI), anhand dessen die hiesige Teuerung mit jener in den europäischen Ländern verglichen werden kann, nahm im November im Vergleich zum Vormonat um 0,3% auf 100,22 Punkte ab. Auf Jahressicht entspricht dies einer Veränderungsrate von +0,8%.

(AWP)

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